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Konservative Dermatologie

Im Bereich der operativen Dermatologie bieten wir folgende Verfahren an:

  • Hautkrebsvor- & nachsorge
  • Diagnostik und Therapie von Venenerkrankungen
  • Abklärung und Behandlung von berufsbedingten Hauterkrankungen
  • Diagnostik und Therapie von Geschlechtskrankheiten
  • Diagnostik und Behandlung der klassischen Hauterkrankungen wie Akne, Rosacea, Neurodermitis und Psoriasis
  • Hochauflösende digitale Bilddokumentation von Muttermalen
  • Haar-Analyse
  • Photodynamische Therapie bei Hautkrebsvorstufen
  • Lichttherapie bei z. B. Psoriasis, Neurodermitis oder Sonnenallergie

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Hautkrebsvorsorge

Vorsorge:
Hautkrebserkrankungen nehmen weltweit zu. In erster Linie liegt dies am veränderten Freizeitverhalten der Menschen mit erhöhtem Sonnenkonsum. Die Belastung durch die hohe UV-Strahlung der Sonne wird von vielen Menschen unterschätzt.

Hautkrebs ist gut zu erkennen und im Frühstadium besser zu behandeln. Daher lohnt es sich, die eigene Haut und die Muttermale regelmäßig selbst anzuschauen. Wenn Ihnen ein Muttermal verdächtig vorkommt, sollten Sie Ihren Hautarzt aufsuchen.

Arten von Hautkrebs:
Es gibt verschiedene Formen von Hautkrebs mit unterschiedlichen Eigenschaften. Der weiße Hautkrebs (Basaliom, Plattenepithelkarzinom) ist am häufigsten. Er wächst meist nur lokal. Durch Entfernen der betroffenen Hautstellen wird er effektiv behandelt. Schwarzer Hautkrebs (malignes Melanom) ist hingegen ein sehr aggressiver Tumor, der schnell Tochtergeschwülste (Metastasen) in anderen Organen und Geweben bildet.
ABCDE-Regel:
Bei der Hautuntersuchung gilt generell die ABCDE-Regel. Es kann sich um Hautkrebs handeln, wenn einer oder mehrere Punkte zutreffen:

  • A – Asymmetrie: Ist ein Muttermal ungleichmäßig in der Form?
  • B – Begrenzung: Ist die Grenze zur umliegenden Haut unscharf oder zackig?
  • C – Color: Sind die Farben des Leberflecks ungleichmäßig?
  • D – Durchmesser: Liegt der Durchmesser über fünf Millimeter?
  • E – Erhabenheit: Hat das Muttermal eine Wölbung?
Untersuchung:
Versicherte ab dem 35. Lebensjahr haben alle zwei Jahre die Möglichkeit, eine Vorsorgeuntersuchung der Haut wahrzunehmen. Die Kosten übernehmen die gesetzlichen Krankenkassen. Besonders Menschen mit heller Haut und vielen Muttermalen sollten dies nutzen.
Die Untersuchung umfasst Anamnese und Ganzkörperuntersuchung der gesamten Haut auf weißen und schwarzen Hautkrebs und dessen Vorstufen. Falls erforderlich wird zusätzlich eine Auflichtmikroskopie (Dermatoskop) durchgeführt. Hierbei wird die betreffende Hautstelle zusätzlich beleuchtet, um eine bessere Beurteilung auch der weiter unten liegenden Hautschichten zu ermöglichen.

Hautkrebsnachsorge

Nachsorge:
Nach Diagnose und Behandlung eines Hautkrebses (schwarzer oder weißer Hautkrebs) führen wir die erforderlichen Nachkontrollen alle drei bis sechs Monate durch. Ein Wiederauftreten des Hautkrebses oder von Tochtergeschwülsten (Metastasen), durch gegebenenfalls im Körper verbliebene Tumorzellen des behandelten Hautkrebses, sollen so frühzeitig festgestellt werden. Dies erhöht die Heilungschancen deutlich.
Dermatologische Leitlinien:
Die Abstände der Nachuntersuchungen hängen von der Art und des Ausmaßes des Tumors ab. Hierfür gibt es „Dermatologische Leitlinien“, nach denen wir uns richten. Wir nehmen die empfohlenen Untersuchungen in den einzuhaltenden Zeitintervallen vor. Jeder Patient wird nach individuellen Gegebenheiten betreut. Bei Bedarf erfolgen weitere Untersuchungen zur Diagnostik, wie Ultraschall, Röntgen, CT, MRT und Bestimmung von Blutwerten inklusive Tumormarkern.
Rezidiven:
Bei Melanomen ist ein Wiederauftreten in den ersten fünf Jahren am häufigsten. Rezidiven (Rückfälle) sind aber auch noch später möglich, daher wird eine Nachsorge über zehn Jahre empfohlen.

Wer in der Vergangenheit ein Basalzellkarzinom entwickelt hat, sollte sich für eine Zeitspanne von drei Jahren jährlich mindestens einmal überprüfen lassen. Die meisten Basaliome treten innerhalb von zwei Jahren erneut auf.

Eine zusätzliche Selbstuntersuchung hilft dabei, krankhafte Hautveränderungen so früh wie möglich aufzuspüren.

Diagnostik und Therapie von Venenerkrankungen

Allgemein:
Venenerkrankungen sind keine seltene Erkrankung. In vielen Fällen sind Bewegungsmangel und eine überwiegend sitzende oder stehende berufliche Tätigkeit die Ursache. Meist sind die oberflächlichen und tiefen Venen der Beine betroffen. Mögliche Symptome sind Hitze- und Spannungsgefühl in den Beinen, Kribbeln, Krämpfe, Wadenschmerzen, schwere oder geschwollene Beine. Werden Venenerkrankungen in einem frühen Stadium entdeckt, können schwerwiegende Folgen für den Patienten abgewendet werden, wie z. B. Venenentzündungen, „offenes Bein“, Thrombose).
Ursachen für Venenerkrankungen:
  • Wenig Bewegung
  • Vererbung
  • Alter
  • Hormonelle Faktoren
  • Übergewicht
  • Rauchen
  • Diabetes mellitus
  • Thrombose

Zur Abklärung nehmen wir neben Erhebung der Vorgeschichte, eine körperliche Untersuchung vor und gegebenenfalls apparative Untersuchungen, wie z. B. Dopplersonographie, digitale Photoplethysmographie (Diagnostik von Venenabflussstörungen).

Besenreiser:
Besenreiser sind feine rötliche oder bläuliche, oberflächliche Erweiterungen von Hautvenen. Die kleinen Äderchen sind in der Regel nur ein ästhetisches Problem. Zur Behandlung bieten wir die Sklerosierungstherapie (Verödung) an. Dabei wird mit einer sehr feinen Nadel ein Mittel in die Besenreiser gespritzt. Dieses führt zu einer entzündlichen Reaktion und zum Verschluss der Gefäße. Vor der Behandlung muss ausgeschlossen werden, dass neben Besenreisern noch Krampfadern vorhanden sind.
Krampfadern:
Krampfadern (Varizen) entstehen im oberflächlichen Venensystem der Beine. Es handelt sich dabei um dauerhaft erweiterte, gekrümmte Gefäße. Treten sie bei tiefer liegenden Hautgefäßen auf, kann es zu unangenehmen Beschwerden kommen. Es gibt verschiedene Möglichkeiten, Krampfadern zu therapieren (z. B. Lasertherapie, Sklerosierung, Venenstripping). Wir behandeln Sie nach Ihrem individuell vorliegenden Krankheitsbild.

Abklärung von berufsbedingten Hauterkrankungen

Handekzeme:
Berufsbedingte Hauterkrankungen gibt es in vielen Branchen, wie zum Beispiel im Gesundheitsdienst, Friseurgewerbe, Reinigungsunternehmen und Metallbetrieben. Oft treten Handekzeme auf. Die Hautentzündungen nässen, bilden häufig Bläschen und sind durch Hautrisse sehr schmerzhaft. Risse bieten zudem ideale Eintrittspforten für Allergene und Schadstoffe. Ursache für Ekzeme ist oft der häufige Kontakt mit Flüssigkeiten und Reinigungsmitteln sowie das Arbeiten mit Handschuhen. Werden Ekzeme nicht behandelt, können sie chronisch werden. Sie können dann zur Arbeitsunfähigkeit oder sogar zur Aufgabe der beruflichen Tätigkeit führen. Die sichtbare Hauterkrankung kann zudem zu Scham und Ausgrenzungsangst bei den Betroffenen führen.
Arbeitsbedingter Hautkrebs:
Viele Erwerbstätige halten sich berufsmäßig viel im Freien auf (z. B. Bauarbeiter, Dachdecker, Landwirt, Skilehrer). Sie sind über viele Jahre lange der UV-Strahlung der Sonne ausgesetzt. Bestimmte Hautkrebserkrankungen sind daher „arbeitsbedingt“ verursacht. Multiple „aktinische Keratosen“-Vorstufen des Plattenepithelkarzinoms und das Plattenepithelkarzinom selbst können in Deutschland als Berufskrankheit anerkannt werden. Andere Hautkrebsarten sind bisher nicht vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) zur Aufnahme als Berufskrankheit erfasst.
Abklärung bei Ihrem Hautarzt:
Zunächst werden die Hautveränderungen untersucht. Es erfolgt ein Gespräch mit dem Patienten über mögliche Allergene im beruflichen Umfeld. Zur Diagnose stehen entsprechende Allergietests zur Verfügung. Besteht der Verdacht auf eine berufsbedingte Hauterkrankung, benachrichtigen wir die zuständige Berufsgenossenschaft. Somit ist der Patient im Rahmen der Behandlungsmaßnahmen sowie für den Fall einer Berufsunfähigkeit versichert.

Behandlung von berufsbedingten Hauterkrankungen

Allgemein:
Hauterkrankungen, wie Handekzeme und heller Hautkrebs, machen den größten Teil der gemeldeten Berufserkrankungen aus. Die Früherkennung ist die wichtigste Maßnahme, um möglichst rasch mit einer Therapie beginnen zu können.
Behandlung bei Handekzemen:
Die Lebensqualität der Betroffenen ist bei chronischen Formen des Handekzems stark beeinträchtigt. Zudem kann die Hauterkrankung zur Gefährdung oder zum Verlust des Arbeitsplatzes führen. Die Behandlung ist oft langwierig. Wichtig ist es, das Handekzem genau nach Ursachen, Erscheinungsbild und Schweregrad zu bestimmen. Die Therapie von berufsbedingten Hauterkrankungen erfordert ein dem Beruf angepasstes Behandlungs-, Hautschutz- und Pflegeprogramm. Besonders chronische, schwere Verläufe brauchen ein komplexes Behandlungskonzept. Hautpflege und Hautschutz sind wichtige Maßnahmen, aber auch eine systemische (innere) Therapie. Individuelle und arbeitsplatzbezogene Vorbeugemaßnahme sind hierbei hilfreich.
Behandlung bei arbeitsbedingtem Hautkrebs:
Durch die Arbeit im Freien sind die Betroffenen vermehrt der ultravioletten Strahlung der Sonne ausgesetzt. Dies ist der Hauptrisikofaktor für die Entstehung von Hautkrebs, belegt ist dies beim Plattenepithelkarzinom und seiner Vorstufe, der aktinischen Keratose.

Werden helle Hauttumore früh erkannt und vollständig entfernt, haben Patienten eine sehr gute Prognose (Heilungsrate von 90 – 100 Prozent). Der Hautkrebs kann jedoch aggressiv und gewebezerstörend wachsen und auch Metastasen bilden, was die Behandlung erschweren kann.

Aktinische Keratosen können mit flüssigem Stickstoff entfernt werden. So kann einer weiteren Ausbreitung vorgebeugt werden. Oft sind bei den Betroffenen lebenslange vorbeugende, therapeutische und nachsorgende Maßnahmen erforderlich. Liegt eine Berufskrankheit vor, übernehmen die Unfallversicherungsträger die Kosten.

Mögliche Präventionsmaßnahmen bei der Arbeit im Freien sind z. B. langärmlige Kleidung, textiler Kopf- und Nackenschutz, Sonnenschutzmittel, Beschattungsmöglichkeiten und Arbeitszeitverlagerung.

Diagnostik und Therapie von Geschlechtskrankheiten

Allgemein:
Geschlechtskrankheiten sind sexuell übertragbare Krankheiten. Sie nehmen seit einigen Jahren in Europa zu. Krankheitserreger können Bakterien, Viren, Pilze oder Parasiten sein. Die Erreger der Geschlechtskrankheit befinden sich u. a. in Körperflüssigkeiten, wie Blut, Sperma oder Vaginalsekret. Meist vergeht zwischen der Ansteckung und dem Ausbruch der Symptome eine gewisse Inkubationszeit. Die meisten Geschlechtskrankheiten lassen sich gut behandeln und sind heilbar. Komplikationen und Spätfolgen können beispielsweise chronischer Verlauf, Sterilität bei Kinderwunsch und rheumatische Folgeerkrankungen sein.

Zu den Geschlechtskrankheiten zählen z. B.:

  • Tripper
  • Chlamydien
  • Genitalherpes
  • Kondylome/Feigwarzen
  • Syphilis
  • HIV-Infektion/AIDS
Tripper:
Die Symptome einer Tripperinfektion (Gonorrhoe) sind milchig-eitriger Ausfluss aus der Harnröhre bzw. Scheide und Schmerzen beim Wasserlassen. Über einen Abstrich erfolgt die Diagnose. Mit einer Antibiotikatherapie heilt die Erkrankung folgenlos aus.
Chlamydien:
Bei einer Infektion mit Chlamydien (Urethritis) gibt es oft keine spürbaren Symptome. Die Infektion kann aber bei Frauen sogar zur Unfruchtbarkeit führen. Bei Frauen bis zum 25. Lebensjahr übernehmen die gesetzlichen Krankenkassen den Chlamydientest einmal jährlich. Wird der Erreger früh erkannt, kann ein Antibiotikum helfen.
Genitalherpes:
Hat man sich einmal mit dem Herpes-simplex-Virus (Typ2) infiziert, bleibt er lebenslang im Körper. Bei Immunschwäche wird es aktiv. Symptome sind brennende und juckende Bläschen, glasiger Ausfluss, Fieber und Kopfschmerzen. Virushemmende Medikamente fördern die Abheilung.
Kondylome / Feigwarzen:
Feigwarzen sind kleine, ansteckende Warzen, die sich meist an den Geschlechtsorganen befinden. Sie werden durch HPV-Viren hervorgerufen. Cremes und Lösungen reichen meist zur Therapie aus.
Syphilis:
Die Infektionskrankheit Syphilis (Lues) betrifft zunächst nur die Haut und Schleimhäute (nässendes Geschwür). Im weiteren Verlauf drohen schwere Erkrankungen und chronische Schäden. Mit einem Antibiotikum kann die Syphilis im frühen Stadium gut behandelt werden.
HIV-Infektion/AIDS:
Mit einem HIV-Test kann festgestellt werden, ob man sich mit dem Virus infiziert hat. Wird die Infektion mit HIV rechtzeitig erkannt, können Medikamente den Ausbruch der Immunschwächekrankheit AIDS hinauszögern oder stoppen.

Diagnostik und Behandlung der klassischen Hauterkrankungen

Akne:
Die Akne vulgaris ist eine Erkrankung der Talgdrüsen. Durch hormonelle Umstellungen tritt sie oft, in Form von Pickeln und Eiterbläschen, während des Pubertätsalters auf. Doch es sind auch Erwachsene von Akne betroffen, z. B. durch Stress, Allergien oder Einnahme bestimmter Medikamente. Es kommt zu einer gesteigerten Talgproduktion in den Talgdrüsen. Diese verstopfen und die Haut entzündet sich.

Die Behandlung sollte möglichst frühzeitig beginnen. Bei einer leichten Akne reicht eine äußerliche Behandlung der betroffenen Bereiche. Bei schweren Formen ist die zusätzliche Einnahme von Antibiotika oder anderen innerlich anzuwendenden Präparaten notwendig.

Rosacea:
Die Rosacea ist eine entzündliche, chronische Hauterkrankung des Gesichtes. Sie verläuft schubweise. Neben Rötungen durch Erweiterungen der Blutgefäße bilden sich auch Eiterknötchen auf der Haut. Bindegewebs- und Talgdrüsenwucherungen treten häufig an der Nase auf (Knollennase). Frauen sind etwas häufiger betroffen als Männer. Man vermutet eine erbliche Vorbelastung, aber auch, dass hormonelle Faktoren, Bluthochdruck und UV-Strahlung etc. eine Rolle spielen.

Eine frühe Therapie kann den Verlauf abmildern. Je nach Schweregrad werden Salben, Tabletten, Peeling, Lymphdrainage und auch Laserbehandlung eingesetzt.

Neurodermitis:
Neurodermitis (atopisches Ekzem) ist eine chronische Hauterkrankung, die schubweise verläuft. Merkmale sind eine sehr trockene, juckende und schuppende Haut. Durch Entzündungen springt die Haut auf und nässt. Bakterien und Viren können sich leicht ansiedeln und verstärken die Entzündungen. Die Ausschläge treten meist am Kopf, Gesicht, Armen und Händen auf. Der Hautausschlag wird in der Kindheit oft durch äußere Reize ausgelöst und verschwindet bei vielen zur Pubertät wieder.

Bei der Therapie werden vor allem die Symptome (Juckreiz, Hautausschlag) gelindert. Es muss im individuellen Fall entschieden werden, welche Medikamente eingesetzt werden.

Psoriasis (Schuppenflechte):
Die Psoriasis ist eine entzündliche Hauterkrankung mit in der Regel chronischem Verlauf. Sie ist gekennzeichnet durch schuppende Hautstellen und starken Juckreiz. Meist beginnt sie im 2. oder 3. Lebensjahrzehnt. Häufig ist eine genetische Veranlagung vorhanden.

Die Behandlung erfolgt mit Salben, UV-Bestrahlung, Medikamenten sowie naturheilkundlichen Behandlungsformen.

Diagnostik und Behandlung der klassischen Hauterkrankungen

Akne:
Die Akne vulgaris ist eine Erkrankung der Talgdrüsen. Durch hormonelle Umstellungen tritt sie oft, in Form von Pickeln und Eiterbläschen, während des Pubertätsalters auf. Doch es sind auch Erwachsene von Akne betroffen, z. B. durch Stress, Allergien oder Einnahme bestimmter Medikamente. Es kommt zu einer gesteigerten Talgproduktion in den Talgdrüsen. Diese verstopfen und die Haut entzündet sich.

Die Behandlung sollte möglichst frühzeitig beginnen. Bei einer leichten Akne reicht eine äußerliche Behandlung der betroffenen Bereiche. Bei schweren Formen ist die zusätzliche Einnahme von Antibiotika oder anderen innerlich anzuwendenden Präparaten notwendig.

Rosacea:
Die Rosacea ist eine entzündliche, chronische Hauterkrankung des Gesichtes. Sie verläuft schubweise. Neben Rötungen durch Erweiterungen der Blutgefäße bilden sich auch Eiterknötchen auf der Haut. Bindegewebs- und Talgdrüsenwucherungen treten häufig an der Nase auf (Knollennase). Frauen sind etwas häufiger betroffen als Männer. Man vermutet eine erbliche Vorbelastung, aber auch, dass hormonelle Faktoren, Bluthochdruck und UV-Strahlung etc. eine Rolle spielen.

Eine frühe Therapie kann den Verlauf abmildern. Je nach Schweregrad werden Salben, Tabletten, Peeling, Lymphdrainage und auch Laserbehandlung eingesetzt.

Neurodermitis:
Neurodermitis (atopisches Ekzem) ist eine chronische Hauterkrankung, die schubweise verläuft. Merkmale sind eine sehr trockene, juckende und schuppende Haut. Durch Entzündungen springt die Haut auf und nässt. Bakterien und Viren können sich leicht ansiedeln und verstärken die Entzündungen. Die Ausschläge treten meist am Kopf, Gesicht, Armen und Händen auf. Der Hautausschlag wird in der Kindheit oft durch äußere Reize ausgelöst und verschwindet bei vielen zur Pubertät wieder.

Bei der Therapie werden vor allem die Symptome (Juckreiz, Hautausschlag) gelindert. Es muss im individuellen Fall entschieden werden, welche Medikamente eingesetzt werden.

Psoriasis (Schuppenflechte):
Die Psoriasis ist eine entzündliche Hauterkrankung mit in der Regel chronischem Verlauf. Sie ist gekennzeichnet durch schuppende Hautstellen und starken Juckreiz. Meist beginnt sie im 2. oder 3. Lebensjahrzehnt. Häufig ist eine genetische Veranlagung vorhanden.

Die Behandlung erfolgt mit Salben, UV-Bestrahlung, Medikamenten sowie naturheilkundlichen Behandlungsformen.

Bilddokumentation von Muttermalen

Hochauflösend und digital:
Auf Wunsch bieten wir Ihnen als erweiterte Hautkrebsvorsorge die digitale Bilddokumentation von Muttermalen an. Hierbei nehmen wir Ihre Leberflecke mit einer Spezialkamera auf. Wir fertigen so Detailaufnahmen von Muttermalen an, die aus ärztlicher Sicht beobachtet werden sollten. Diese Flecke werden mikroskopisch aufgenommen und zudem vermessen. Die Aufnahmen werden in unserer Praxis im Computer gespeichert.

Bei der regelmäßigen, meist jährlichen, Kontrolluntersuchung werden die aktuellen Hautbefunde mit den vorigen verglichen. Im Bildvergleich können genaue Aussagen zu Veränderung und Wachstum der Muttermale getroffen werden. Dies bietet Ihnen mehr Sicherheit.

Ihre Vorteile:
  • Detailgetreuer Vergleich früherer und aktueller Hautbefunde
  • Veränderungen können eindeutig erkannt und medizinisch beurteilt werden
  • Besonders bei Patienten mit vielen Muttermalen werden Veränderungen sicher erkannt.
  • Unnötiges Entfernen von harmlosen, sich nicht verändernden Muttermalen wird vermieden
Risikofaktoren:
Zur Risikogruppe zählen vor allem Menschen mit hellem Hauttyp und vielen Leberflecken. Häufige Sonnenbäder und wiederholte Sonnenbrände begünstigen die Entstehung von Hautkrebs. Gefährdete Stellen sind vor allem Gesicht, Hals, Arme, Unterschenkel und (vor allem bei Männern) der Rücken.

Die digitale Bilddokumentation wird nicht von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen und muss privat getragen werden (Selbstzahlerleistung).

Haar-Analyse

Allgemein:
Haarausfall ist für viele Menschen eine unangenehme Erfahrung. Fallen täglich und über mehrere Wochen mindestens 100 Haare aus, sprechen Mediziner von Haarausfall. Dies kann eine große Belastung für die Betroffenen darstellen. Zahlreiche Faktoren können das Haarwachstum stören.
Ursachen:
  • Erkrankungen der Kopfhaut, des Haarbildungs- und Haarwachstumsapparates
  • Stoffwechselstörungen
  • Mangel- und Fehlernährungen
  • Allergien
  • Medikamenteneinnahme
  • Rauchen
  • Hormonelle Veränderungen
  • Erbliche Faktoren
  • Befall mit Parasiten
Haaranalyse mit Trichogramm:
Wir können Ihren Haarausfall mit einer Haaranalyse näher untersuchen. So können wir die auslösenden Ursachen erkennen und eine entsprechende Therapie einleiten. Wir bedienen uns dazu dem Trichogramm. Mit dieser lichtmikroskopischen Haaranalyse können wir erkennen, wie stark der Haarausfall ist. Wir erkennen auch den Zustand der Haarwurzeln und welche Behandlung Erfolg bringen kann.
Ablauf der Untersuchung:
  • Wir entnehmen eine Strähne (ca. 80 – 100 Haare) einer Region, wo sich das Haar lichtet.
  • Eine zweite Strähne entnehmen wir einem Bereich ohne optischen Haarverlust.
  • Die Haarwurzeln werden unter dem Lichtmikroskop ausgezählt (bei 30- bis 40-facher Vergrößerung).
  • Wir erkennen, wie viele Haare sich in der Wachstums- und der Ruhephase befinden.
  • Dies erlaubt Rückschlüsse auf Stärke und Muster des Haarverlusts.

Vorher sollte acht Wochen lang auf Dauerwelle, Lockenstab oder Tönen verzichtet werden, um das Ergebnis nicht durch dadurch abgebrochene Haare zu verfälschen. Fünf Tage vor dem Trichogramm sollten Sie die Haare nicht waschen oder schneiden lassen.

Photodynamische Therapie bei Hautkrebsvorstufen

Allgemein:
Die photodynamische Therapie (PDT) ist eine relativ neue Form der Tumortherapie, die bei oberflächlichen Hautkrebsformen eingesetzt wird. Sie eignet sich zum Beispiel zur Behandlung von aktinischen Keratosen (Vorstufen von Hautkrebs), Basalzellkarzinomen und Morbus Bowen. Hierdurch lässt sich ein hervorragendes ästhetisches Ergebnis ohne Narben erzielen.

Besonders bei größerer Ausdehnung der Hautveränderungen (z. B. auf der Stirn) oder ungünstiger anatomischer Lage führt das Verfahren im Vergleich zu einer Operation zu einem guten kosmetischen Ergebnis. Die photodynamische Therapie ist auch in Fällen durchführbar, in denen eine Operation aufgrund besonderer Risiken (zum Beispiel Einnahme von Blutverdünnern, hohes Alter) nicht möglich ist. Der Körper ist dabei keinen schädlichen Strahlenbelastungen ausgesetzt.

Ablauf der Behandlung:
Ein spezielles Gel wird auf die erkrankten Hautareale aufgetragen. Die bösartig veränderten Zellen reichen aufgrund ihres veränderten Stoffwechsels vermehrt photosensibilisierende Stoffe an. Anschließend erfolgt die Bestrahlung mit speziellem Rotlicht in einer bestimmten Wellenlänge für 10 bis 15 Minuten. Über die Bildung von Sauerstoffradikalen werden die Tumorzellen dadurch zerstört unter weitgehender Schonung der gesunden Haut. Die kranke Haut stößt sich nahezu unmerklich ab. Nach einer zweimaligen Bestrahlung im Abstand von einer Woche kann von einer Heilung ausgegangen werden.

Die Kosten für die Photodynamische Therapie werden von den gesetzlichen Krankenkassen derzeit noch nicht übernommen. Von der privaten Krankenversicherung werden die Behandlungskosten meist getragen.

Lichttherapie

Allgemein:
Eine Lichttherapie ist eine sanfte und natürliche Behandlungsmethode. Sie verwendet elektromagnetische Strahlung mit bestimmter Wellenlänge und Beleuchtungsstärke. Bei dermatologischen Krankheiten, wie z. B. Psoriasis, Neurodermitis und Sonnenallergie, ist sie hilfreich. Hierbei wird ultraviolettes Licht in unterschiedlichen Wellenlängen erzeugt und die betroffene Haut des Patienten bestrahlt. Die spezielle UV-Phototherapie lindert durch die wärmende Wirkung Schmerzen und fördert die Durchblutung.
Lichttherapie bei Psoriasis:
Bei mittelschwerer oder schwerer Psoriasis (Schuppenflechte) reichen eine gute Hautpflege und Medikamente oft nicht aus, um Schübe erfolgreich zu behandeln. Eine Lichttherapie kann helfen. Die betroffenen Hautstellen werden dabei mit ultraviolettem Licht (UV-A- und UV-B-Strahlen) bestrahlt. Dieses hemmt die Entzündungsreaktionen in der Haut und verlangsamt die Zellteilung. Dadurch wird die übermäßige Hautneubildung verlangsamt, die Symptome werden gelindert.
Behandlung von Neurodermitis:
Vor allem Kinder, aber auch Erwachsene leiden unter den Schüben, bei denen sich die Haut rötet, schuppt und juckt. Die Schmalband-UVB-Phototherapie wirkt positiv. Das UV-Licht hemmt die Entzündungsreaktionen und lindert den Juckreiz. Die Haut muss nachher gut eingecremt werden, damit sie nicht zu trocken wird.
Vorbereitung bei Sonnenallergie:
Das Sonnenlicht kann Hautreaktionen hervorrufen, deren Symptome sehr unterschiedlich sind, wie beispielsweise juckende Rötungen, Bläschen und Knötchen. Dies wird auch als „Sonnenallergie“ bezeichnet. Hierzu zählen z. B. die polymorphe Lichtdermatose (PLD), Lichturtikaria, phototoxisches und photoallergisches Kontaktekzem sowie die „Mallorca-Akne“.

Eine Phototherapie (vor allem mit UV-B-Strahlen) kann einer Sonnenallergie vorbeugen. Sie dient der sogenannten Toleranzsteigerung. Reagiert Ihre Haut empfindlich auf Sonnenlicht, wird sie damit nach und nach auf die Sonne vorbereitet.